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21.03.2019

StucK: Exkursion zum Retentionsraum Mühlenau

Am 07.12.2018 fand im Rahmen des Projektes StucK das 9. Projektgruppentreffen statt. Bei dem Treffen wurde der in der Aufstockungsphase zu untersuchende Retentionsraum Mühlenau in Hamburg aus hydraulischer, vegetationskundlicher und bodenkundlicher Sicht anhand von Unterersuchungsergebnissen, Statistiken, Fotos und Plänen charakterisiert. Im Anschluss erfolgte eine Exkursion zum Retentionsraum, bei dem sich die Teilnehmer vor Ort einen Eindruck verschaffen konnten. Dabei wurde auch das Landschaftsbild als Ganzes sowie der optische und akustische Einfluss der naheliegende Autobahn erfasst. Anhand des Retentionsraums Mühlenau soll in der Aufstockungssphase untersucht werden, wie einerseits der Hochwasserschutz und andererseits die ökologischen Bedingungen verbessert werden können. Ziel ist die Schaffung von Lebensräumen für bedrohte Tier- und Pflanzenarten.

Text: Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG)

Das Projekt StucK ist eines von 15 Verbundprojekten in der BMBF-Fördermaßnahme „Regionales Wasserressourcen-Management für den nachhaltigen Gewässerschutz in Deutschland“ (ReWaM). ReWaM ist Teil des BMBF-Förderschwerpunktes „Nachhaltiges Wassermanagement“ (NaWaM) im Rahmenprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (FONA3).

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13.03.2019

Wasser und Gesundheit: FLUSSHYGIENE und MUTReWa auf der Essener Tagung

Die 52. Ausgabe der Essener Tagung für Wasserwirtschaft findet vom 20. bis 22. März 2019 im Eurogress Aachen statt. Die Veranstalter haben der diesjährigen Essener Tagung das Motto „Wasser und Gesundheit“ gegeben. Zu diesem Themenkomplex präsentieren die ReWaM-Projekte FLUSSHYGIENE und MUTReWa mit jeweils einem Fachvortrag ausgewählte Ergebnisse ihrer Forschungstätigkeit.

Logo Essener Tagung 2019Überblick zu den ReWaM-Vorträgen:

  • Flusshygiene und Abwasserdesinfektion – Neue Prognoseinstrumente zur Vorhersage der Hygiene von Badegewässern, Dipl.-Ing. Regina Gnirss, Berliner Wasserbetriebe, AöR, Berlin; Dr. P. Rouault, Kompetenzzentrum Wasser Berlin
  • Umgang mit Pestiziden und deren Transformationsprodukten bei der Regenwasserbewirtschaftung, Dr. Klaus Kümmerer, Dr. O. Olsson, Leuphana Univ. Lüneburg

Weitere Informationen:

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06.03.2019

Stadt und Land im Fluss: WaSiG-Abschluss in Münster

Die Stadt als hydrologisches System betrachten: Die diesjährigen Wassertage in Münster widmeten sich dem Themenfeld „Wasser im Siedlungsraum“ mit Schwerpunkten aus Siedlungswasserwirtschaft, Wasserwirtschaft, Wasserbau, Limnologie sowie Stadt- und Freiraumplanung. Die Veranstaltung fand am 26. und 27. Februar 2019 am Leonardo-Campus der FH Münster statt. Die Wassertage waren in diesem Jahr zugleich auch die Abschlussveranstaltung des ReWaM-Projekts WaSiG.

Wassertage Münster 2019

Regenwasser in Städten nachhaltig nutzen

Wenn Regentropfen fallen, ist eines klar – es wird nass! Aber was geschieht eigentlich mit dem Niederschlagswasser, das über Siedlungsbereichen niedergeht? Ziel des interdisziplinären Verbundprojekts WaSiG ist es, Kommunen und Planungsbüros effiziente Planungsinstrumente zur nachhaltigen Bewirtschaftung von Niederschlag bereitzustellen. In Münster präsentierten die beteiligten Wissenschaftler und Praktiker die Erkenntnisse der rund dreieinhalbjährigen Forschungstätigkeit: Vorgestellt wurde unter anderem ein bundesweit einsetzbares Verfahren, das Stadtplaner dabei unterstützt die Veränderungen des natürlichen Wasserhaushalts durch Siedlungstätigkeit so gering wie möglich zu halten. Gezeigt wurden außerdem die Ergebnisse einer Umfrage in ausgewählten Quartieren in den Pilotgebieten Münster, Hannover und Freiburg. Ziel der Befragung war es, die Gewohnheiten und den Wissensstand der Bevölkerung zum Umgang mit Regenwasser zu erfassen. Zentrale Fragen dabei waren, inwiefern die Anwohner die Funktionen von Regenwasser für das Stadtklima und das Ökosystem kennen und welche Regenwasserbewirtschaftungsmaßnahmen bekannt sind.

„ReWaM-Klassentreffen“ in Münster

Neben WaSiG präsentierten auch andere Projekte aus ReWaM ihre Ergebnisse bei den Wassertagen in Münster. Insgesamt war die BMBF-Fördermaßnahme mit sieben Vorträgen an der Fachkonferenz vertreten. Neben WaSiG stellten die Projekte In_StröHmunG, KOGGE, NiddaMan, MUTReWa und StucK ausgewählte Erkenntnisse zum Tehmenkomplex „Wasser in der Stadt“ vor. Darüberhinaus präsentierten die Projekte Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit in Form von Postern. Zentraler Anlaufpunkt für Fachgespräche war der Stand des Vernetzungs- und Transfervorhabens ReWaMnet, das übergreifende Informationen bereithielt.

WaSiG ist eines von 15 Verbundprojekten in der BMBF-Fördermaßnahme „Regionales Wasserressourcen-Management für den nachhaltigen Gewässerschutz in Deutschland“ (ReWaM). ReWaM ist Teil des BMBF-Förderschwerpunktes „Nachhaltiges Wassermanagement“ (NaWaM) im Rahmenprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (FONA3).

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25.02.2019

ReWaM-Newsletter 01/2019 ist erschienen

Das ReWaMnet-Team meldet sich mit der ersten Newsletter-Ausgabe in 2019 zurück. Ein „Winterschlaf“ war den Verbundprojekten nicht vergönnt: RESI und FLUSSHYGIENE haben die trübe Jahreszeit genutzt und ihre Forschungsergebnisse in Form von Handbüchern und Leitfäden veröffentlicht. Zu den bootsgestützten Messsystemen der Projekte RiverView, BOOT-Monitoring und HyMoBioStrategie sind nun Fact sheets verfügbar.

Newsletter_Wasser ReWaM Abonnieren

Ein besonderes Highlight im Februar war die Publikation des Deutschen Städte- und Gemeindebundes mit ausgewählten ReWaM-Ergebnisse zum Thema „Wasser in der Stadt“. Auch in den verbleibenden vier Monaten des Transfer- und Vernetzungsprojekts bleibt es spannend: Nach den Wassertagen Münster, ist ReWaMnet auf dem Tag der Hydrologie präsent und organisiert im April einen zweiten Anwenderworkshop.

Der vollständige Newsletter ist unter folgendem Link verfügbar.

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25.02.2019

Wasser in der Stadt: DStGB veröffentlicht ReWaM-Erkenntnisse

Der Deutsche Städte- und Gemeindebung (DStGB) veröffentlicht gemeinsam mit der Bundesanstalt für Gewässerkunde ein Heft zum Thema “Wasser in der Stadt”. Darin stellen sieben ReWaM-Verbundprojekte in elf Praxisbeispielen Planungsinstrumente, Managementsysteme und Entwicklungskonzepte für Verantwortliche in Städten und Gemeinden vor. Das Heft zeigt anhand ausgewählter Beispiele Lösungsansätze für neue Herausforderungen in der kommunalen Wasserwirtschaft auf.

Die DStGB Dokumentation kann kostenfrei unter folgendem Link heruntergeladen werden.

Titelseite DStGB-Doku mit Rahmen

Titelseite der DStGB-Dokumentation N° 149 mit Ergebnissen aus ReWaM

In der DStGB-Dokumentation zu ReWaM werden aktuelle Entwicklungen und Lösungsansätze rund um die stetig wachsenden Ansprüche an die kommunale Wasserwirtschaft aufgezeigt. Sowohl die Wasserversorgung als auch die Abwasserbeseitigung sind in Deutschland Kernaufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge und überwiegend in der Zuständigkeit der Kommunen. Diese stehen vor zahlreichen neuen Herausforderungen: Investitionen in die Wasser- und Abwasserinfrastruktur, neue gesetzliche Vorgaben im Wasserrecht sowie der demografische Wandel.

Die in dem Heft vorgestellten Ergebnisse stammen aus ausgewählten ReWaM-Forschungsprojekten. Anhand konkreter Praxisbeispiele stellen die Projekte Ergebnisse für das städtische Wassermanagement vor. Die erarbeiteten Planungsinsttrumente, Risikomanagementsysteme und Entwicklungskonzepte sollen die alltägliche Arbeit der wasserwirtschaftlichen Praxis unterstützen.

Überblick zu den Beiträgen:

  • PROGEMIS© – Gewässermanagement effizient, nachhaltig, transparent (Projekt In_StröHmunG)
  • Integrale Hochwasserrisikoanalyse für die Hansestadt Rostock (Projekt KOGGE)
  • Regenwasserbewirtschaftung: Verwaltungs- und Betriebspraxis (WaSiG)
  • Verbesserung der kurzfristigen und kleinräumigen Niederschlagsvorhersage (Projekt StucK)
  • Ökologisches Hochwasserschutzkonzept (Projekt StucK)
  • Flussbadegewässer: Frühwarnsysteme (Projekt FLUSSHYGIENE)
  • Habitatmodellierung als Werkzeug in der Renaturierungsplanung (Projekt In_StröHmunG)
  • Wechselwirkungen stofflicher Belastungen mit Lebewesen in Fließgewässern (Projekt NiddaMan)
  • Entwicklung eines bioindikativen Bewertungsverfahrens für kleine, urbane Gewässer (Projekt KOGGE)
  • Simulationsmodelle zur Regenwasserbewirtschaftung (Projekt WaSiG)
  • Regenwasserversickerung: Webmodell zum Biozidaustrag (Projekt MUTReWa)
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