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18.02.2019

Anwenderworkshop geht in Dresden in die zweite Runde

Eine der Herausforderungen bei der Bewirtschaftung von Gewässern ist die Vielzahl unterschiedlicher Zuständigkeiten und betroffener Akteure. Integrative Instrumente unterstützen bei der Umsetzung von Wasserrahmen- und Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie: Sie erlauben vorhandene Daten zu verwalten, fehlende Daten zu erheben und wasserwirtschaftliche Vorgaben mit weiteren Richtlinien in Einklang zu bringen. Drei solcher Instrumente wurden in der BMBF-Fördermaßnahme ReWaM entwickelt und werden nun im Rahmen eines Anwenderworkshops am 5. April 2019 in der Sächsischen Aufbaubank in Dresden vorgestellt. Der Workshop wird von dem Vernetzungs- und Transfervorhaben ReWaMnet an der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) gemeinsam mit dem Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) des Freistaats Sachsen organisiert und durchgeführt.

Der Workshop gibt Verantwortlichen aus Städten und Gemeinden Gelegenheit, neue Instrumente für die Gewässerbewirtschaftung kennenzulernen. Zudem besteht die Möglichkeit, mit den Entwicklern vor Ort ins Gespräch zu kommen und über potentielle Nutzungsfelder und den Mehrwert der Instrumente für den alltäglichen bzw. geplanten Einsatz zu diskutieren.

Zur Unterstützung des Ergebnistransfers aus ReWaM in die Praxis fand am 29. November 2018 in Erfurt bereits ein erster Workshop für mögliche Anwender statt (Link).

Titelbild_Einladung AnwenderworkshopUm welche Instrumente geht es konkret?

  • das Softwaretool PROGEMIS©, das Kommunen, Verbände und weitere Aufgabenträgern bei der effizienten Priorisierung, Planung und Dokumentation von Maßnahmen zur Gewässerunterhaltung und -entwicklung unterstützt, so dass Wasserrahmenrichtlinie und Hochwasser-Risikomanagement-Richtlinie gemeinsam, transparent und in Synergie umgesetzt werden können
  • das RESI-Handbuch, das es erlaubt, sektorübergreifend eine breite Spanne von Ökosystemleistungen, die durch eine naturnähere Gewässerentwicklung erbracht werden, in den Blick zu nehmen. Die Erfassung und Kommunikation von Handlungsalternativen im Planungsprozess und deren Nutzen, der aus Maßnahmen am Gewässer resultiert, kann dazu beitragen, Kooperationen z. B. zum Thema Flächennutzung durch eine umfassende und frühzeitige Kommunikation anzubahnen.
  • der Messkatamaran „RiverBoat“, der eine räumlich und zeitlich hochaufgelöste, kontinuierliche sowie geo-referenzierte Erfassung verschiedener Daten des Gewässers und Gewässerumfelds inclusive der dazugehörigen Datenaufbereitung bereitstellt.

Alle Instrumente wurden im Rahmen der BMBF-Fördermaßnahme „Regionales Wasserressourcen-Management für den nachhaltigen Gewässerschutz in Deutschland (ReWaM)“, in Kooperation mit potentiellen AnwenderInnen, entwickelt.

Weiterführende Informationen:

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12.02.2019

Tag der Hydrologie 2019: ReWaM ist mit drei Vorträgen dabei

Der diesjährige Tag der Hydrologie (TdH) findet am 28. und 29. März 2019 am KIT in Karlsruhe stat. Schwerpunkt ist das Themenfeld Information und Organisation in der hydrologischen Forschung und Praxis. Wie bereits in den Jahren zuvor beteiligen sich auch in 2019 wieder Projekte aus ReWaM und stellen die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit vor. Neben drei Fachvorträgen  können sich die Teilnehmer zudem zentral am Stand der Bundesanstalt für Gewässerkunde über die BMBF-Fördermaßnahme informieren.

Logo TdH 2019

Logo des TdH 2019

Die ReWaM-Vorträge im Überblick:

  • MUTReWa: Jens Lange, Oliver Olsson: Was können wir von nicht-konservativen hydrologischen Tracern lernen?
  • BOOT-Monitoring: Stefanie Wiek, Björn Helm, Pierre Karrasch, Sebastian Hunger, Karin Kuhn, Lars Bernard, Peter Krebs: Bootsgestütztes, längskontinuierliches Monitoring der Durchmischungscharakteristik an einem Zusammenfluss zweier Mittelgebirgsflüsse und die Datenhaltung von zeit- und ortsveränderlichen Messgrößen.
  • StucK: Alrun Jasper-Tönnies, Thomas Einfalt: Mit Radardaten und Vorhersageensembles besser vor Starkregen warnen – Beispiel Hamburg.
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25.01.2019

WaSiG-Abschluss bei den Wassertagen Münster

Die Wassertage Münster am 26. und 27. Februar 2019 widmen sich in diesem Jahr dem Themenfeld „Wasser im Siedlungsraum“.  Ein Schwerpunkt der Konferenz sind die Vorträge aus dem ReWaM-Verbundprojekt WaSiG, dass die Wassertage für den Projektabschluss nutzt. ReWaM ist zudem mit weiteren Vorträgen aus anderen Verbünden sowie einem Stand auf der Fachausstellung vertreten.

Logo Wassertage Münster„ReWaM-Klassentreffen“ in Münster
Insgesamt beteiligen sich sechs Projekte aus ReWaM mit sieben Vorträgen an der Fachkonferenz. Neben WaSiG stellen die Projekte In_StröHmunG, KOGGE, NiddaMan, MUTReWa und StucK ausgewählte Erkenntnisse zum Tehmenkomplex „Wasser in der Stadt“ vor. Darüberhinaus präsentieren die Projekte Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit in Form von Postern am ReWaM-Stand.

Überblick zu den ReWaM-Vorträgen:

  • WaSiG: Wasserhaushalt und Resilienz der Regenwasserbewirtschaftung, Prof. Dr. Markus Weiler (Universität Freiburg) und Dr. Malte Henrichs (FH Münster, IWAR
  • WaSiG: Umsetzung und Akzeptanz der Regenwasserbewirtschaftung, Dipl.-Ing. Sonja Kramer (Stadt Münster) und Prof. Dr. Tim Freytag (Universität Freiburg)
  • In_StröHmunG: Habitatmodellierung als Werkzeug in der Renaturierungsplanung, Prof. Dr. Jürgen Stamm (Technische Universität Dresden)
  • KOGGE: Integrales Gewässerentwicklungskonzept, Prof. Dr. Jens Tränckner (Universität Rostock)
  • NiddaMan: Einleitung von Stoffen als Renaturierungshindernis, Prof. Dr. Jörg Oehlmann, (Universität Frankfurt)
  • MUTReWa: Gebäude als Stoffquelle, Prof. Dr. Klaus Kümmerer (Universität Lüneburg)
  • StucK: Ökologisches Hochwasserschutzkonzept, Prof. Dr. Gabriele Gönnert (Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer, Hamburg)
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23.01.2019

ReWaM bei der „Roadshow Nachhaltige Entwicklung“

Wissen für die Wasserpraxis – Mit der „Roadshow Nachhaltige Entwicklung“ trägt das Bundesministerium für Bildung und Forschung eine Reihe wissenschaftlicher Lösungsansätze und Produkte aus der Nachhaltigkeitsforschung direkt zu den potenziellen Anwendern in Städten und Kommunen. Ziel der bundesweiten Veranstaltungsreihe ist es, Kommunen neue Perspektiven für eine zukunftsfähige Entwicklung aufzeigen. In der Fördermaßnahme ReWaM wurde in den vergangenen drei Jahren zahlreiche anwendungsorientierte und übertragbare Lösungen auf drängende gesellschaftliche Fragestellungen erarbeitet. Vier davon sind seit Januar 2019 Bestandteil der Roadshow. Kommunale Wasserplaner haben bei den kommenden vier Stationen der Roadshow die Möglichkeit sich über Ergebnisse aus den ReWaM-Projekten KOGGE, WaSiG, RiverView und In_StröHmunG zu informieren und mit den beteiligten Entwicklern ins Gespräch zu kommen.

Die „Roadshow Nachhaltige Entwicklung“ vermittelt erprobtes Wissen aus der FONA-Forschung  an kommunale Entscheider, Experten der Verwaltung und Multiplikatoren. In Abstimmung mit den Organisatoren der Roadshow können die Teilnehmer vorab aus einem Katalog aus 32 Produktblättern wählen und das Programm mitbestimmen. Die ReWaM-Produktblätter sind in dem Handlungsfeld Wassermanagement verortet und können unter den nachfolgenden Links abgerufen werden:

Weitere Informationen zur FONA-Roadshow sind hier verfügbar.

 

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22.01.2019

ReWaM-Forschungsflotte: bootsgestützte Messsysteme für Forschung und Praxis

Gewässer sind dynamische Systeme und reagieren in unterschiedlicher Weise auf Stoffeinträge und Veränderungen. Um die Prozesse und ihre Rahmenbedingungen besser als bisher zu erfassen, wurden in den ReWaM-Projekten BOOT-Monitoring, HyMoBioStrategie und RiverView Messsysteme mit hoher räumlicher und zeitlicher Auflösung für unterschiedliche Einsatzzwecke entwickelt und erprobt.

Gemeinsam mit den verantwortlichen Wissenschaftlern fasste ReWaMnet die wesentlichen Fakten zu den drei „Booten“ in sogenannten Fact sheets zusammen. Diese geben u. a. einen Überblick zum Entwicklungskontext, möglichen Anwendungen, dem Einsatzgebiet, der Datenbereitstellung sowie zu den erfassten Parametern der einzelnen Messsysteme:

BOOT-Monitoring, RiverView und HyMoBioStrategie sind drei von insgesamt 15 Verbundprojekten in der BMBF-Fördermaßnahme „Regionales Wasserressourcen-Management für den nachhaltigen Gewässerschutz in Deutschland“ (ReWaM). ReWaM ist Teil des BMBF-Förderschwerpunktes „Nachhaltiges Wassermanagement“ (NaWaM) im Rahmenprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (FONA3).

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