News

15.02.2018

Gewässer vor Pestiziden schützen: MUTReWa-Abschlussveranstaltung

Nach drei Jahren intensiver Forschung lädt das ReWaM-Verbundprojekt MUTReWa zur Abschlussveranstaltung am 6. März 2018 nach Lüneburg ein. Veranstaltungsort ist die Leuphana Universität Lüneburg in der Universitätsallee 1. Die Wissenschaftler und Praktiker stellen die Kernergebnisse ihrer Arbeit vor und diskutieren diese mit den Teilnehmern.
fassadenberegnung MUTReWa ReWaMIm Verbundprojekt MUTReWa wurden die relevanten Prozesse zur Mobilisierung und Transformation von Pestiziden aus der Intensivlandwirtschaft sowie von Bioziden aus urbanen Gebieten erarbeitet. Weiterhin wurde die Effektivität und Nachhaltigkeit ausgewählter Gewässerbewirtschaftungsmaßnahmen zur Verbesserung des ökologischen Zustands von Grund- und Oberflächengewässern bewertet. Daraus abgeleitete Empfehlungen wurden und werden in Kooperation mit der Praxis in das regionale Wassermanagement implementiert. Um Anmeldung per Mail an kratschmer@leuphana.de wird gebeten.
Details anzeigen
13.02.2018

Vier ReWaM-Projekte präsentieren Ergebnisse auf dem TdH 2018

M³ – Messen, Modellieren und Managen: Der 20. Tag der Hydrologie legt den Fokus auf die Schnittstellen und Wechselbeziehungen der drei Arbeitsbereiche Messen, Modellieren und Managen. Vom 22.-23. März 2018 zeigen Wasserexperten im Hörsaalzentrum der TU Dresden wie Beobachtungsmethoden, Modelle und Entscheidungstechniken voneinander abhängen und in Wissenschaft und Praxis zusammenhängend entwickelt sowie aufeinander abgestimmt angewendet werden. Eine inter- zum Teil sogar transdisziplinäre Herangehensweise zur Lösung komplexer hydrologisch-wasserwirtschaftlicher Fragestellungen sind eines der Kennzeichen der BMBF-Fördermaßnahme ReWaM. Daher überrrascht es wenig, dass gleich vier ReWaM-Projekte in sieben Vorträgen ihre Erkenntnisse präsentieren und diese mit den Teilnehmern diskutieren. Zudem sind die Projekte mit einer Vielzahl wissenschaftlicher Poster vertreten.

Überblick zu den Vorträgen aus ReWaM auf dem Tag der Hydrologie 2018:

  • Stefanie Wiek, Geovanni Teran Velasquez, Björn Helm, Achim Six, Karin Kuhn, Peter Krebs: Bootsgestützte, längskontinuierliche Durchflussbestimmung in kleinen und mittleren Fließgewässern und der Einfluss der räumlichen Datenauflösung auf die Modellierung der Wasserqualität. Projekt BOOT-Monitoring, Session 1: Messen und Modellieren – Wassergüte
  • Hannes Leistert, Andreas Steinbrich, Tobias Schütz, Markus Weiler: Wie kann die hydrologische Komplexität von Städten hinreichend in einem Wasserhaushaltsmodell abgebildet werden? Projekt MUTReWa, Session 4: Messen, Modellieren und Managen – Wasserbewirtschaftung I
  • Isabel Scherer, Malte Henrichs, Mathias Uhl: Robuste Parametrisierung zur urban hydrologischen Modellierung Grüner Infrastruktur. Projekt WaSiG, Session 5: Messen und Modellieren – Urbane Hydrologie
  • Benjamin Wagner, Jakob Benisch, Björn Helm: Untersuchung der Auswirkung multipler Einleitungen aus dem Entwässerungssystem auf ein Fließgewässer mit hochaufgelöster Messdaten in Verbindung mit einem hydrodynamischen Niederschlags-Abflussmodel. Projekt BOOT-Monitoring, Session 5: Messen und Modellieren – Urbane Hydrologie
  • Uta Ulrich, Jens Lange, Matthias Pfannerstill, Frank Steinmann, Nicola Fohrer: Eintrags-/Austragsdynamik von Metazachlor und seinen Transformationsprodukten in einem Retentionsteich. Projekt WaSiG, Session 6: Messen und Managen – Wassergüte
  • Stefan Krämer, Daniel Fitzner: Korrektur von Radarregendaten in Echtzeit als Belastungsgröße für Niederschlag-Abfluss-Modelle. Projekt StucK, Session 9: Messen und Modellieren – Hochwasser
  • Jens Lange, Jan Greiwe, Birgit Müller, Birte Hensen, Klaus Kümmerer, Oliver Olsson: Abflussverhältnisse steuern die Retention von Pestiziden und hydrologischen Tracern in Feuchtflächen. Projekt MUTReWa, Session 10: Messen, Modellieren und Managen – Wassergüte

M3 TdH 2018Weiterführende Informationen zum diesjährigen Tag der Hydrologie:
Veranstaltungshomepage
Tagungsprogramm
Anmeldung

Details anzeigen
06.02.2018

Lesetipp: Projekt RESI berichtet in der Fachzeitschrift HyWa

„Was sind die Ursachen und wie kommen wir besser mit der „Herkulesaufgabe“ der Fließgewässerrenaturierung voran?“ – Dies ist die Leitfrage des Vorworts der aktuellen Ausgabe (1/2018) der Fachzeitschrift „Hydrologie und Wasserbewirtschaftung“ (HyWa). Autor des Vorwortes ist Dr. Dr. Dietmar Mehl, Geschäftsführer biota – Institut für ökologische Forschung und Planung GmbH, der sich in den ReWaM-Projekten KOGGE, PhosWaM, BOOT-Monitoring und RESI engagiert. Gemeinsam mit weiteren Autoren veröffentlichte Mehl in der HyWa über das Vorwort hinaus einen Fachbeitrag, in dem er 25 Jahre Fließgewässerrenaturierung an der mecklenburgischen Nebel präsentiert. Der Fokus des Beitrages liegt dabei auf den Auswirkungen von Maßnahmen am Gewässer auf den ökologischen Zustand sowie auf regulative Ökosystemleistungen (ÖSL). Die Veränderungen der ÖSL an der Nebel wurden in dem ReWaM-Projekt RESI untersucht. Die Nebel bildet eine Modellregion des Projekts. In dem Artikel stellen die Autoren u. A. die Methode und ausgewählte Ergebnisse aus RESI vor.

Titelseite der Fachzeitschrift Hydrologie und Wasserbewirtschaftung Jahrgang: Heft 1, Februar 2018

Titelseite der Fachzeitschrift Hydrologie und
Wasserbewirtschaftung
Heft 1, Februar 2018

Der Fachartikel ist nicht nur für Abonennten verfügbar, sondern frei über das Archiv der HyWa aufrufbar: Link

Autoren:
Dietmar Mehl, Tim G. Hoffmann, Janette Iwanowski, Klaudia Lüdecke und Volker Thiele

Schlagworte:
Flussrenaturierung, ökologischer Zustand, Ökosystemleistungen

Details anzeigen
30.01.2018

Save the date: Einladung zur ReWaM-Abschlusskonferenz

In knapp hundert Tagen ist es soweit: Im Namen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) lädt das Vernetzungs- und Transfervorhaben ReWaMnet zur ReWaM-Abschlussveranstaltung vom 08. bis 09. Mai 2018 im Seminaris CampusHotel Berlin ein. Im Rahmen der anderthalbtägigen Veranstaltung werden die wesentlichen Erkenntnisse aus den 15 ReWaM-Forschungsverbünden präsentiert und mit Vertretern aus Forschung und wasserwirtschaftlicher Praxis diskutiert.

Save-the-date_ReWaM-AbschlusskonferenzDie Veranstaltung ist öffentlich und richtet sich an PraktikerInnen, WissenschaftlerInnen, InteressenvertreterInnen, Studierende, EntscheidungsträgerInnen im Bereich Wasserforschung sowie BürgerInnen und andere Interessierte. Eine Anmeldung ist erforderlich und unter folgendem Link möglich.

Weitere Information zur Konferenz sind hier verfügbar.

ReWaM ist Teil des BMBF-Förderschwerpunktes „Nachhaltiges Wassermanagement“ (NaWaM) im Rahmenprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (FONA3). Durch ReWaM wird das NaWaM-Themenfeld „Wasser und Umwelt“ mit praxisorientierter Forschung untersetzt. Alle ReWaM-Vorhaben sind transdisziplinär ausgerichtet. Um die Übertragung der Ergebnisse in die Praxis zu gewährleis­ten und die Forschung und Entwicklungsarbeiten an den Bedürfnissen der Anwender auszurichten, arbeiten in allen Verbundprojekten Akteure aus der Wissenschaft sowie der wasserwirtschaftlichen Praxis eng zusammen. Insge­samt fördert das BMBF 101 Teilprojekte (siehe Abb. 1). Diese werden zu etwa je einem Drittel von Institutionen aus der Wissenschaft, Wirtschaft sowie wasserwirtschaftlichen Praxis durchgeführt. Darüber hinaus sind weitere Organi­sationen als assoziierte Partner oder über Unteraufträge in die Fördermaßnahme eingebunden.

 

Details anzeigen
26.01.2018

Stofftransportwege in Seen – Abschlussveranstaltung SEEZEICHEN

Welche wesentlichen Eintragspfade von Wasserinhaltsstoffen gibt es in Seen? Diese und weitere Fragen beantwortet SEEZEICHEN am 05. und 06. März 2018 auf der Abschlussveranstaltung des ReWaM-Verbundprojekts im Münzhof in Langenargen. In den vergangenen drei Jahren untersuchte das breit aufgestellte Konsortium grundwasserbürtige Einträge, Flusswasserfahnen und oberflächliche Einträge in unterschiedlichen Seen. Übergeordnetes Ziel des Projekts war es, die Einflussbereiche dieser unterschiedlichen Eintragspfade als Impaktzonen zu identifizieren, zu charakterisieren und deren Bedeutung für den Gewässerschutz und die Trinkwasserversorgung zu beurteilen. Der Forschungsschwerpunkt des Projektes lag dabei auf dem Eintragspfad Grundwasser.

05. März: 10.00-17.30 Uhr mit anschließendem Abendessen, 06. März: 9.00-13.00 Uhr
Münzhof, Marktplatz 24 in 88085 Langenargen

Anmeldung per E-Mail an info@seezeichen-bodensee.de Bei der Anmeldung wird darum gebeten anzugeben, an welchen Tagen Sie teilnehmen und ob Sie das Abendessen im Schloss Montfort zum Selbstkostenbeitrag von 30 € zzgl. Getränke bestellen möchten. Anmeldeschluss ist Mittwoch, der 14. Februar 2018.

Dr. Thomas Wolf, Institut für Seenforschung, mit Sonden auf dem Forschungsschiff Kormoran. Foto: Michael Kruspe, LfULG

Dr. Thomas Wolf, Institut für Seenforschung, mit Sonden auf dem Forschungsschiff Kormoran. Foto: Michael Kruspe, LfULG

Das Projekt SeeZeichen wendete erfolgreich einen umfangreichen Kanon von Feldmessungen, Auswertemethoden und numerischen Modellen auf drei sehr unterschiedliche Seen (Bodensee, Ammersee, Steisslinger See) an. Durch die Arbeiten in SEEZEICHEN können nun verschiedene Eintragspfade von Wasserinhaltsstoffen in Seen detektiert und entsprechende Ausbreitungsprozesse und Einflussbereiche quantifiziert werden. Eine Methoden-Toolbox Grundwasser liefert umfassende Informationen, um das komplexe Thema Grundwasserexfiltrationen in Seen qualitativ und quantitativ zu betrachten und steht für weitere Anwendungen in der wasserwirtschaftlichen Praxis bereit.

Weitere Informationen:
Projekt-Homepage
Veranstaltungsprogramm

Das Projekt SEEZEICHEN ist eines von 15 Verbundprojekten in der BMBF-Fördermaßnahme „Regionales Wasserressourcen-Management für den nachhaltigen Gewässerschutz in Deutschland“ (ReWaM). ReWaM ist Teil des BMBF-Förderschwerpunktes „Nachhaltiges Wassermanagement“ (NaWaM) im Rahmenprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (FONA3).

Details anzeigen